Stellungnahmen

Die PSO hat sich zum Ziel gesetzt, die psychosoziale Versorgung von Krebspatienten in allen Sektoren kontinuierlich zu verbessern. Ein wesentlicher Bestandteil von qualitätsgerechter Versorgung ist die Sicherstellung ihrer angemessenen, sachgerechten und wirtschaftlichen Finanzierung. Bislang ist vor allem die Finanzierung der ambulanten psychosozialen Versorgung von Krebserkrankten noch nicht zufriedenstellend und nachhaltig geregelt. Mit dem §116b des SGB-V (ambulante spezialfachärztliche Versorgung) könnte eine solche Regelung jedoch gefunden werden. Im Zusammenhang mit einer möglichen Neuformulierung §116b hat die PSO daher eine Stellungnahme verfasst und diese dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur Kenntnis gebracht.

Auf dem Deutschen Krebskongress 2014 stellte die PSO auf der Hauptpressekonferenz "Belastungen erforschen, Abhilfe schaffen: Zum Stand der psychosozialen Onkologie in Deutschland" die S3-Leitlinie Psychoonkologie vor und legte ihre Vorschläge zur Qualitätssicherung und Finanzierung psychoonkologischer Versorgung dar. Die Presseerklärung finden Sie

hier.

Bis April 2014 wurde daraus das "Positionspapier der PSO zur Umsetzung der S3-Leitlinie "Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung erwachsener Krebspatienten" in der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) erarbeitet und in der überarbeiteten Fassung vom 01.09.2014 dem G-BA zugeleitet.

Im nächsten Schritt geht es nun darum, dieses Positionspapier den Fachgesellschaften und Entscheidungsträgern in der Gesundheitspolitik zur Kenntnis zu bringen, damit es Berücksichtigung in den derzeit laufenden Verhandlungen zur ASV im gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) findet.

Das Positionspapier und die Anlagen finden Sie hier zum PDF-Download:

Positionspapier
Anlage 1
Anlage 2
Anlage 3
Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
Universität Leipzig

Philipp-Rosenthal-Str. 55
D-04103 Leipzig

0341 / 9718 803
MB-PSO-Geschaeftsstelle@medizin.uni-leipzig.de


 
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