AG Perspektive
Zur AG Perspektive gehören gegenwärtig psychologische und ärztliche Kolleg*innen, die entweder neu oder seit ein paar Jahren in der Psychoonkologie arbeiten. Wir sind jeweils in unterschiedlichen Arbeitssettings, z.B. in der Forschung und/oder klinischen Versorgung tätig. Wir freuen uns über Kolleg*innen aus allen Versorgungssettings. Auf Englisch würde man uns „early/mid career researchers/practitioners“ nennen.
Gemeinsam haben wir, dass wir unsere Perspektive auch in der Berufspolitik sichtbar machen wollen, uns gerne miteinander vernetzen sowie weitere Personen für die Psychoonkologie begeistern möchten.
Als AG Perspektive sind wir seit 2017 konstituiert und engagieren uns seit 2024 zusammen mit anderen onkologischen Berufsgruppen bei den Young Oncologists United.
Warum Psychoonkologie?
Wir haben für euch unterschiedliche Perspektiven von unseren AG-Mitgliedern zusammen getragen, um euch zu inspirieren und zu zeigen, warum wir uns für die Psychoonkologie entschieden haben und warum wir so gerne in diesem Fachbereich arbeiten.
Unsere Ziele
- Wir lernen dazu: wir organisieren regelmäßig Fortbildungen zu Themen, die uns interessieren.
- Wir entwickeln Forschung und Praxis mit: wir sind bei den Young Oncologists United (young-oncologists-united.de) engagiert und gestalten z.B. das Programm des Deutschen Krebskongresses mit. Im Tandem mit einem/r erfahrenen Kolleg*in sind wir Mandatsträger für nationale Leitlinien.
- Wir sichten die Perspektive: Wir sammeln Informationen und konzipieren erste Studien, die die aktuelle berufliche Situation von early careers in der Psychoonkologie in Deutschland beschreiben.
- Wir tauschen uns aus: Wir haben regelmäßige online-Treffen bei denen wir neue Ideen (z.B. Wie können wir uns mit anderen Fachgruppen und early careers besser vernetzen?) und Vorhaben (Wie wäre es z.B. mit einem gemeinsamen Schreibretreat?) besprechen. Natürlich freuen wir uns umso mehr, wenn wir uns auch live treffen z.B. beim Abendprogramm nach der PSO-Tagung
- Wir bauen Netzwerke: Durch die AG sind schon so einige tolle Verbindungen entstanden, ob Forschungskooperationen, gemeinsame Buchkapitel oder Verabredungen auf Kongressen. Gemeinsam sind wir stärker und setzen uns für eine solidarische Zusammenarbeit ein.
Aktivitäten auf der PSO-Jahrestagung
- Wir wollen euch auf der PSO Jahrestagung! Es gibt jährlich drei Reisestipendien zu ergattern: Egal ob ihr studiert, forscht oder Kliniker*in seid – bewerbt euch! Das Stipendium deckt die privat getragenen Aufwendungen für Kongress-, Reise- und Übernachtungskosten (in Höhe von bis zu 400€ pro Stipendium) ab. Interessierte können sich mit einem Motivationsschreiben und einem kurzen Lebenslauf um das Stipendium bewerben.
- Ihr könnt uns mal kennenlernen – und wir euch: wir starten die Jahrestagung mit einer Mini-Welcome-Reception für Kongress-Erstis. Vernetzt euch und findet nette Leute, mit denen ihr zu den spannenden Vorträgen gehen könnt!
- Unser AG Perspektive-Symposium bietet den Rahmen, z.B. deine Abschluss- oder Doktorarbeit vorzustellen und frische Ideen und Ansätze in unser Berufsfeld einzubringen.
Mitwirken
Sprecht uns gern an oder schreibt uns, wenn ihr euch für die Arbeit der AG Perspektive interessierst.
Mitwirken nach euren Kapazitäten: wir freuen uns über eure Impulse und engagierte Mitarbeit wenn Zeit, Lust und Valenzen da sind. Ist das einmal nicht der Fall, darf man auch gern zeitweise abtauchen.
Ansprechpartnerinnen
Dr. sc. hum. Patricia Blickle, M.Sc. Psych.
Deutsches Krebsforschungszentrum
Bewegung, Krebsprävention und Survivorship Im Neuenheimer Feld 581 69120 Heidelberg
Dr. rer. biol. hum. Lara Dreismann, M. Sc. Psych.
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Onkologisches Zentrum
Interdisziplinäre Klinik für Stammzelltransplantation
Gebäude O24 Martinistraße 52 20246 Hamburg
PD Dr. phil. Christina Sauer Ansprechpartnerin aus dem PSO-Vorstand
Leitung Psychoonkologie
Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen
Universitätsklinikum Frankfurt Theodor-Stern-Kai 7 60590 Frankfurt