Geschichte der PSO
Seit fast 30 Jahren beschäftigt sich die PSO mit psychoonkologischen Themen in Forschung, Lehre und klinischer Versorgung.
Die PSO wurde am 2. März 1988 anlässlich des 19. Deutschen Krebskongresses in Frankfurt am Main unter der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als Dachorganisation gegründet. Ziel der Gründung war die Integration der Psychoonkologie als junges Arbeitsgebiet in die Medizin sowie die Stärkung psychoonkologischer Forschung. Die ersten Vorstandsmitglieder waren Margit von Kerekjarto, Reinhold Schwarz und Gertfried Schweikhart.
Unter der Leitung des damaligen Sprechers Reinhold Schwarz wurden die ersten psychosozialen Krebskongresse in den Jahren 1989 und 1991 in Heidelberg durchgeführt.
Nachdem im Jahre 1994 die ersten Pilotkurse zur Psychoonkologischen Fortbildung durchgeführt worden waren, etablierte die PSO gemeinsam mit der dapo ein bundesweites Fortbildungssystem, die "Weiterbildung Psychosoziale Onkologie" (WPO), die im Jahre 2006 als eigenständige Tochterorganisation WPO e. V. etabliert worden ist.
Die PSO suchte frühzeitig die internationale Anbindung zu anderen Fachgesellschaften wie der International Psycho-Oncology Society (IPOS) oder der EORTC Quality of Life Group. In den Jahren 1994 und 1996 wurden erste internationale Kongresse zur Lebensqualitätsforschung in Heidelberg durchgeführt.
Im Jahr 2001 wurde in Freiburg unter der Leitung von Joachim Weis die erste Jahrestagung der PSO durchgeführt, die sich seitdem als eine wichtige wissenschaftliche psychoonkologische Tagung in Deutschland etabliert hat.
Die Mitgliederzahlen der PSO wachsen seit ihrer Gründung stetig. Die Arbeitskreise und Arbeitsgruppen der PSO bieten den Mitgliedern verschiedene Möglichkeiten des wissenschaftlichen Austauschs und der Vernetzung.